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Placidahaus Xanten

Berufskolleg der Kath. Propsteigemeinde St. Viktor Xanten
Schule der Sekundarstufe II

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e-mail: Placidahaus-Xanten

Telefon: 02801 / 988 930-0

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
Der Bildungsgang fachschule für
Sozialwesen / Fachrichtung Heilpädagogik
Die Fachschule für Heilpädagogik wird vorwiegend von staatlich anerkannten Erzieherinnen/Erziehern besucht, die über mindestens ein Jahr Praxiserfahrung verfügen und später in integrativen oder heilpädagogischen Einrichtungen arbeiten möchten.
Aber auch andere Berufsausbildungen und -tätigkeiten in den Bereichen Sozial- und Gesundheitswesen ermöglichen den Besuch der Fachschule für Sozial- und Gesundheitswesen Fachrichtung Heilpädagogik.
 
Heilpädagogik-Ausbildung am Puls der Zeit

Der rasche gesellschaftliche Wandel, in den letzten Jahren vor allem die im Rahmen der europäischen Harmonisierungsbemühungen (Bologna-Prozess) entstandene Dynamik erfordert eine fortlaufende Abgleichung unserer Ausbildungsinhalte und -schwerpunkte mit den aktuellen Entwicklungen im sozial- und heilpädagogischen Arbeitsfeld – und zwar auf vielen Ebenen. Vor allem deshalb ist die Heilpädagogik-Ausbildung am Placidahaus in einschlägige, überregionale Verbände, Institutionen und Arbeitskreise eingebunden. Hier sind wir Mitglied und arbeiten mit:

  • Berufsverband der Heilpädagogen (bhp)

Mindestens eine Kollegin oder ein Kollege nimmt an der Jahrestagung des bhp teil und berichtet dem Kollegium über neue Erkenntnisse und Entwicklungen im Berufsfeld und in der Ausbildung. Die jeweils mehrtägigen Jahreskongresse werden i.d.R. von etwa 500 HeilpädagogInnen sowie von DozentInnen der Heilpädagogik aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern besucht.


  • Ständige Konferenz von Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland

Diese vertritt deutschlandweit die verbandspolitischen Interessen der derzeit etwa 50 Mitgliedsschulen und hält einmal jährlich ihre mehrtägige Mitgliederversammlung in Mainz ab. Schulen werden auf Antrag und nach einer Vorstellung in der Mitgliederversammlung per Mehrheitsbeschluss aufgenommen. Neben der Verbandspolitik geht es um die Wahrnehmung der europäischen Entwicklungen im Bildungs- und Berufssektor sowie um die Qualitätsentwicklung der Heilpädagogik-Ausbildung. In den vergangenen Jahren wurde ein Kompetenzprofil (2007) der Ausbildungsstätten sowie die Broschüre Staatlich anerkannte Heilpädagogen - Ausbildung mit Mehr-Wert (2009) konzipiert. In der letztgenannten Schrift wurde die sich abzeichnende Einstufung der HP-AbsolventInnen im DQR Stufe 6 antizipiert und hinsichtlich des Qualitätsniveaus der von den Mitgliedsschulen in der Ausbildung vermittelten Kompetenzen abzubilden versucht.
Vorstand sowie Fachbeirat treffen sich zusätzlich zur Mitgliederversammlung mindestens einmal im Jahr zu einer ganztägigen Arbeitssitzung.
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  • Landesarbeitsgemeinschaft der Fachschulen für Heilpädagogik in NRW
In den zweimal jährlich stattfindenden Arbeitssitzungen der LAG geht es zunächst einmal um einen regelmäßigen Austausch über Inhalte und Formen der Ausbildung zur Heilpädagogin und um die gemeinsame Evaluation der Arbeit der Fachschulen für Heilpädagogik im Land NRW. Dieser fachliche Diskurs im Rahmen der LAG-Sitzungen bewirkt langfristig eine gewisse Standardisierung der Arbeit und befördert Qualitätssicherung und -entwicklung.
Der Vorstand der LAG pflegt durch regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitern des Schulministeriums den gegenseitigen Austausch mit der Ministerialebene. Es werden Ergebnisse der gemeinsamen Evaluation besprochen und Anfragen zu relevanten Problemen oder Themen gestellt. Dort, wo es notwendig erscheint, versucht man auch Einfluss auf einzelne Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie der Curricula zu nehmen.
Einen weiteren Aufgabenbereich sieht die LAG in der Wahrnehmung aktueller Trends und Entwicklungen im Berufsfeld sowie in der Bewertung der Folgen dieser Veränderungen für die Ausbildung. Hierzu werden häufig externe Fachleute als Referenten eingeladen.
Im Rahmen der LAG kommt es bei Bedarf auch zu Regionaltreffen von Schulen mit Heilpädagogik-Ausbildung, an denen neben unserem Berufskolleg Berufskollegs aus Geldern, Dinslaken, Duisburg und Kleve teilnehmen.
  • Pädagogischer Beirat heilpädagogische Praxis
Dieses Gremium trifft sich zweimal im Jahr mit Vertretern der Heilpädagogischen Praxis zu einem Austausch über die gegenseitigen Wahrnehmungen, Bedürfnisse und Entwicklungstendenzen, letztlich mit dem Ziel der Verbesserung der Kooperation in der Ausbildung. An diesem Beirat nehmen von schulischer Seite die oben bereits genannten niederrheinischen Berufskollegs teil. Seitens der Praxis nehmen sowohl Fachberater/-innen regional vertretener Spitzenverbände als auch Leiter/-innen langjährig mit den Schulen kooperierender heilpädagogischer Einrichtungen teil.